Rettungshund-/Therapiehund

Rettungshunde helfen u.a. vermisste Menschen im Gelände unter Trümmern, Lawinen oder im Wasser aufzuspüren. Ihre Nase ist in der Lage Spuren zu suchen und/oder bei der Suche nach Drogen, Sprengstoff und Leichen zu helfen.

Aufgrund seiner mittleren Größe, der Beschaffenheit seines Fells, seiner Ausdauer und seiner Fähigkeit, in vielen Situationen auf sich selbst zu achten, ist der Australian Shepherd auch für diese Arbeiten gut geeignet.

Möchte man als Mensch gemeinsam mit seinem Hund seinen Mitmenschen helfen, kann man sich einer Rettungshundestaffel anschließen. Die intensive Ausbildung des Hundes wird zum Beispiel beim Bundesverband für das Rettungshundewesen (BRV), beim Deutschen Roten Kreuz durch Schulungen in Erster Hilfe bzw. beim Technischen Hilfswerk durch eine technische Ausbildung des Hundeführers begleitet.

Neben dem bereits seit längerer Zeit erfolgreichen Betätigungsfeld als Rettungshund haben sich Aussies - vornehmlich in der USA - schon hervorragend bewährt als Therapie-, Behindertenbegleit-, Lawinensuch- und Blindenführhunde.

Diese speziellen Einsatzgebiete setzen sowohl intensivste Vorbereitung bereits der züchterischen Planung, besondere Prägung der Welpen schon in den ersten Lebenswochen als auch einen sehr engen und engagierten Umgang mit den späteren Ausbildern und Haltern dieser Hunde voraus.

Erfreulicherweise gibt es auch in Europa, besonders in Deutschland und der Schweiz, einige Hunde, die diesen Anforderungen bestens gerecht werden.

Mehr Informationen unter: Samariterbund, BRH, Deutsches Rotes Kreuz ...