Gesundheit

Der Aussie: Eine relativ gesunde Hunderasse
Trotzdem gibt es einige genetisch bedingte Krankheiten. Es ist wichtig das Potenzial von medizinischen Problemen in einer Rasse zu kennen und aktuelle genetische Weiterentwicklungen zu bewerten und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Zu den Krankheitsbildern, die in dieser Rasse auftauchen, zählen Augenkrankheiten (Katarakt, Collie Eye Anomaly) sowie Hüft- und Ellenbogendysplasie. Darüber hinaus sind auch Epilepsie und Schilddrüsenerkrankungen bekannt. Bezüglich des MDR Status (Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Medikamenten) gibt der Club für jeden gezogenen Welpen einen MDR-Zertifikat mit den Welpenpapieren aus, damit der Besitzer über den eventuellen Status seines Hundes informiert ist. Alle Zuchthunde müssen auf den MDR-Status hin untersucht werden. Fragen Sie auch hier Ihren Züchter welches Krankheitsrisiko in seinen Blutlinien auftauchen kann. Ein verantwortlicher Züchter wird Ihnen darüber ehrlich Auskunft geben.

Gesundheitsfond
Von den Züchtern des CASD wird ein Gesundheitsfond unterhalten. Von jedem gezogenen Welpen werden 5 EUR in diesen Fond einbezahlt. Der Zweck des Fonds ist es Studien im Bereich der Gesundheit zu fördern, sowie Unterstützung für unter dem CASD gezogenen Aussies zu gewähren, die an genetisch bedingten Erkrankungen leiden.

Canine Health Responsibility (CHR)
Hunde, die über das Mindestmaß der geforderten Untersuchungen hinaus untersucht werden erhalten für ihre Hunde unterschiedliche Gesundheitstitel. Auch für Würfe, die bis zum einem gewissen Prozentsatz der Nachkommen alle Pflichtuntersuchungen nachweisen können, wird dieser Titel an die Zuchtstätten vergeben. Damit dokumentieren diese Züchter ihr Engagement für die Gesunderhaltung der Rasse.

Wesenstest
Derzeit ist die Entwicklung eines Wesenstest durch die Uni Hannover unter der Federführung von Frau Dr. Esther Schalke in Auftrag gegeben worden. Erste Test wurden bereits in 2010 durchgeführt. Der engültige Test wird im Laufe des Jahres 2012 zur Verfügung stehen.